 |
|
 |
Presse.
Lesen Sie hier, was die Presse sagt:
WAZ vom 01.07.2010.
von Bernd Nickel
Der
Förster vom Regenwald
Der
Wanne-Eickeler Volker
Grannass rodet in Paraguay Buschland, forstet auf und verspricht
Anlegern
hohe Renditen
Volker Grannass
aus Wanne
-Eickel, Mitte, rodet in Paraguay Buschland, um den Regenwald wieder
aufzuforsten
und eines Tages zu ernten.
Viele unserer
Großväter
haben ihre Brötchen noch mit Kohle und Stahl verdient. Noch
früher beherrschte
die Landwirtschaft die Region, und zu Zeiten des legendären
Ritters Tabo gab
man der Gegend rund um seine Burg den Namen Eickel, weil sie in einem
Eichenwald lag.
Dass man es aber
als Bürger
dieser Stadt allein durch Forstwirtschaft zu etwas bringen konnte, ist
lange
her. Insofern muten die geschäftlichen Aktivitäten
von Volker Grannass (46)
sehr exotisch an. Denn der Wanner besitzt Waldgrundstücke und
solche, die es
werden sollen – nicht ein bisschen Land, sondern etwa 10000
Hektar.
Das ist
fast doppelt so groß wie Herne und Wanne-Eickel zusammen. Und
das kam so:
„Meine Vorfahren stammen aus Ostpreußen und
besaßen dort auch Wald. Insofern
steckt das in der Familie drin. Auch als mein Vater schon hier lebte,
hat er im
Spessart -Wald erworben“, erzählt Volker Grannass,
der 1963 in Wanne-Eickel das
Licht der Welt erblickte und ergänzt: „Auch mir hat
die Beschäftigung im und mit
dem Wald schon immer Spaß gemacht. Das hängt sicher
auch damit zusammen, dass
ich Jäger und Hundefreund bin.“
Dennoch lief die
Beschäftigung mit dem Wald bei Volker Grannass, dem studierten
Volks- und
Betriebswirt, lange Zeit nebenher. „Ich habe 13 Jahre lang
bei
der Kreishandwerkerschaft
gearbeitet, als Geschäftsführer eines
Tochterunternehmens.“ Zum 31. Dezember
2009 hat Grannass diesen Job an den Nagel gehängt. Zu diesem
Zeitpunkt hatte er
die Forstwirtschaft längst in den Mittelpunkt seines
Interesses geschoben. „Die
Faszination für den Wald war ja schon länger da, nach
dem Besitz im Spessart
kamen im Laufe der Jahre weitere Zukäufe in Polen und Russland
dazu. So richtig
los ging es aber mit den Waldprojekten in Paraguay“, erinnert
sich der
Wanne-Eickeler. 2005 hatte er das südamerikanische Land bei
einem Urlaub kennen
gelernt. Grannass: „Es hat mir sehr gefallen. So sehr, dass
ich noch im selben
Jahr zwei weitere Reisen dorthin unternommen habe.“
Und schon
im Jahr 2006
unterschrieb Volker Grannass in Paraguay Verträge, die ihn zum
Besitzer von
4000 Hektar Land machten. In den folgenden Jahren kamen weitere 5550
Hektar
hinzu. Grannass: „Es handelt sich um Buschland. Land, das
einmal Wald war,
dessen Bäume irgendwann gefällt wurden und das dann
sich selbst überlassen
wurde.“ Der Wanne-Eickler hat es sich zur Aufgabe gemacht,
diese weitgehend
ungenutzten Flächen wieder urbar zu machen: „Wir
roden das Buschland und
forstenstattdessen
den tropischen Regenwald wieder auf.“ Wenn Grannass
„wir“ sagt, meint er die
Firma „Global Forest“, deren
Geschäftsführer er ist und die zur Haranni
Consulting GmbH gehört.
Konkret sind es
natürlich
Bewohner Paraguays, die diese
Arbeit für „Global Forest“ erledigen.
„Wir schaffen also Arbeitsplätze vor Ort.
Etwa 100 Leute sind zeitweise für mich tätig, davon
auch viele Frauen, wenn es
ums Pflanzen geht“, sagt der Wanne-Eickeler, dessen
nächste Reise nach Paraguay
schon gebucht ist. Ab dem 28. August sollen innerhalb von sechs Wochen
226 Hektar
bepflanzt werden. Die Preise beim Landerwerb in Paraguay schwanken
stark. „Zwischen
100 und 1500
Euro, je nach Lage. In der Nähe der Hauptstadt ist es
natürlich teuerer als
irgendwo in der Wildnis. Auch die Verkehrsanbindung spielt eine
wichtige
Rolle“, erläutert Volker Grannass. Wiederaufforstung
von tropischem Regenwald,
das hörtsich
nach einem ökologischen Vorzeigeprojekt an, ist aber neben dem
Naturschutzgedanken, der nach Aussage von Grannass
„natürlich auch eine große
Rolle spielt“, ein forstwirtschaftliches Geschäft.
Grannass: „Wir pflanzen Bäume,
die je nach Sorte nach 12 bis 20 Jahren geerntet werden
können.“ Für Anlagen in
Holz wird mit hohen Renditen geworben. Grannass verspricht Anlegern,
die von
„Global Forest“ Wald pachten, eine Rendite von 9,5
bis 11 Prozent.
FAZ vom 08.05.2010.
von Nadine Oberhuber
...
Wald wächst immer, egal welche Stürme an den
Weltbörsen
toben. Darum sei er gut, heißt es, um Stabilität ins
Depot
zu bringen. Und je mehr die Weltbevölkerung wächst,
desto
mehr Holz braucht sie, um Häuser zu bauen, Möbel zu
fertigen
und ihren Lebensraum mit Paneelen auszukleiden. So stiegen die
Holzpreise weiter und damit die Rendite im Depot. Aber ist es wirklich
so simpel?
Natürlich nicht, aber es lohnt sich, über diese Art
der
Grünanlage nachzudenken. Die Ernährungs- und
Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO rechnet damit,
dass der Holzverbrauch bis 2050 um die Hälfte zunehmen wird,
getrieben vom wirtschaftlichen Aufstieg in Indien und China. Zudem
schätzt der World Wildlife Fund WWF, dass der Regenwald
beständig schrumpft und bis 2030 die Hälfte davon
zerstört sein wird. Das alles wird auch die Preise von Holz in
die
Höhe treiben. Darum gilt der Wald als Wirtschaftssektor mit
den
höchsten Wachstumsprognosen, und es erscheint lohnend, seine
Anpflanzung zu fördern. Das haben auch die Stiftungsfonds
großer amerikanischer Universitäten erkannt, die
schon seit
den 80er Jahren in Wälder investieren.
...
Sinkt der Holzpreis, lässt man die Bäume eben ein
Jahr
länger stehen. In der Zeit wachsen sie um 8 Prozent, die man
später zusätzlich abholzen kann. Das ist der
"biologische
Zins".
FAZ vom 21.03.2010.
Mit Waldinvestments sind Anleger nicht auf dem Holzweg
Der Tag des Waldes wird am heutigen Sonntag begangen, Grund genug
für eine kleine Bilanz: Mit dem Zustand des Waldes auf der
Welt
lässt sich nämlich Geld verdienen. Holz ist ein
begehrter
Rohstoff, der angesichts der wachsenden Weltbevölkerung auch
immer
stärker gebraucht und zu Produkten verarbeitet wird. Seien es
nun
Möbel oder Papier, Baumaterialien oder Verpackungen, die
daraus
hergestellt werden. Da die Waldfläche weltweit schrumpft,
steigen
die Preise für viele Holzarten. Darauf - und auf die
gewinnbringende Bewirtschaftung von Waldflächen - setzen
Forstfirmen und Plantagen. ... (nadu.)
Der Aktionär vom 20.01.2010.
Empfehlung des Monats
Der Wald ruft
Holz ist ein
umweltfreundlicher, erneuerbarer Roh-, Bau- und Werkstoff und auch als
Investment sehr attraktiv. Anleger können auf Waldfonds setzen.
Carl von
Carlowitz, Edelmann und frommer Lutheraner war seiner Zeit weit voraus.
Während
seiner Reise durch Europa bemerkte er, dass überall mehr Holz
gefällt wurde,
als nachwachsen konnte. Für von Carlowitz ein nicht
hinnehmbarer Zustand.
Deswegen forderte er in seinem Werk „Sylvicultura
oeconomica“ die
„Kontinuierliche beständige und nachhaltende
Nutzung“ der Wälder.
Der Gedanke
der Nachhaltigkeit ist also keinesfalls eine Erfindung der Neuzeit. Die
„Sylvicultura oeconomica“ erschien bereits im Jahr
1713. Und sie ist aktueller
denn je, denn in vielen Regionen werden riesige Wälder
zerstört. Allein
zwischen 2000 und 2005 lagen die Waldverluste bei 7,3 Millionen Hektar
jährlich. „Es ist heute notwendiger denn je, mit den
verbliebenen
Waldressourcen sorgsam und schonend umzugehen“, sagt Florian
Maack,
Geschäftsführer des Emissionshauses Nordcapital.
„Eine nachhaltige Bewirtschaftung
bedeutet, die ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen
Funktionen eines
Waldes zu erhalten.“ Genau
hierauf
basiert das Konzept der Waldfonds.
Profis
setzen auf Holz
Aber der
Reihe nach. Seit einigen Jahren erkennen immer mehr Anleger
–so auch die
milliardenschweren Stiftungsfonds der amerikanischen
Eliteuniversitäten Harvard
und Yale – die Vorzüge des Wirtschaftsgutes Wald.
Allein in Europa wird
zwischen 2000 und 2020 mit einer Steigerung des Verbrauchs von Rundholz
um bis
zu 40 % gerechnet. Darüber hinaus entsteht aus der starken
Bevölkerungsentwicklung in den aufstrebenden Staaten Asiens,
Lateinamerikas und
Osteuropas ein weiteres großes Nachfragepotential. Experten
rechnen damit, dass
der weltweite Zellstoffverbrauch bis 2020 auf fast 300 Millionen Tonnen
steigen
wird. Während Produktion und Konsum von Zellstoff bis Ende
2009 rückläufig
waren, gehen Marktkenner davon aus, dass sich die Herstellung und das
Handelsvolumen von Holzpellets bis 2012 verdoppeln werden. Auch Themen
wie
erneuerbare Energien und klimapolitische Ziele begünstigen
zukünftige
Wertsteigerungen von Holz. 100 Tonnen Mischwald binden etwa 1.000
Tonnen CO2
pro Jahr. (Anmerkung: In den Tropen sogar 3.000 Tonnen pro Jahr)
Waldinvestments
zeichnen sich durch hohen Inflationsschutz und geringe
Volatilität aus. Zudem
korrelieren sie kaum mit
Aktien und
Anleihen. Durch das ausgeklügelte Konzept sind Waldfonds eine
ideale
alternative Anlage. (Zumal
die avisierte
Ausschüttung, nach der geplanten Laufzeit,
von der Gesellschaft eher konservativ
kalkuliert ist.)
(deu)
Focus Money vom 12.11.2008.
Starke Holzklasse
Mit
Baumbeständen im Depot von der biologischen
Rendite profitieren
von Werner Müller
Investieren
Sie in Grund und Boden – das Produkt wird nicht
mehr hergestellt“, die alte Weisheit des Autopioniers Henry
Ford ist angesichts
der weltweiten Finanzkrise wieder aktueller denn je. Bei solch
hochvolatilen
Kapitalmärkten müssten echte Sachwertanlagen mit
relativ stabiler Performance
eigentlich stark gefragt sein. Doch Anleger scheren derzeit
offensichtlich
alles über einen Kamm und lassen die Finger von
sämtlichen Produkten, die nicht
als bonitätsstarke Staatspapiere durchgehen. Dieser
Käuferstreik macht auch der
Beteiligungsbranche schwer zu schaffen. ... Das dürfte nach
dem baldigen Ende
der Schockstarre dazu führen, dass auch Anleger wieder einen
genaueren Blick
auf die Produkte werfen und in aussichtsreiche Modelle investieren.
Wer dabei Henry Fords Tipp beherzigen will, aber bei Immobilienobjekten
noch
vom Hauspreisverfall in den USA als Auslöser der Finanzkrise
emotional
abgeschreckt wird, der hat jetzt eine echte Alternative an
Bodeninvestments:
Wälder. War die Forstwirtschaft bisher ein Privileg von
alteingesessenen
Großgrundbesitzern wie Adelshäusern oder Kirchen
sowie von institutionellen
Investoren, erhalten seit Kurzem auch Privatanleger … Zugang
zur
Holzklasse. „Waldinvestments
sind
stabile Sachwerte, bieten Inflationsschutz, erwirtschaften historisch
gesehen
hohe Renditen, sind flexibel nutzbar und haben eine
äußerst geringe Korrelation
zu den derzeit schwierigen Kapitalmärkten“, fasst
Alexander Bernth die Vorteile
zusammen.
Wald wächst immer. Dabei können sich
Forsteigentümer auf die nachhaltigen
Eigenschaften von Holz als einem der ältesten Rohstoffe der
Welt verlassen.
Selbst wenn Aktien- und Anleihenkurse fallen, die Wirtschaft lahmt und
Immobilien leer stehen – der Wald wächst einfach
weiter. Und er wird dabei
sogar immer wertvoller. Jeder neue Jahresring des Baums lässt
quasi als
natürlicher Zins und Zinseszins die ökologische
Rendite steigen. Denn das biologische
Wachstum macht fast drei Viertel der Wertschöpfung von
Waldbeständen aus.
…
„Dem steigenden Bedarf an Holz steht eine immer knapper
werdende Verfügbarkeit
von Wald gegenüber“, erklärt Florian Maack,
Geschäftsführer des Nordcapital
Emissionshauses. „Allein für Europa wird bis 2020
mit einer Steigerung des
Rundholzverbrauchs von bis zu 40 Prozent gerechnet. Parallel gehen pro
Jahr 7,3
Millionen Hektar naturnahe Waldflächen, etwa durch
Urbanisierung, verloren.“
Folge: langfristig steigende Preise. Hinzu kommt, dass Holz
vielfältig
einsetzbar ist. Selbst in der einfachsten Variante ist es noch als
guter
Brennstoff gefragt. Investoren sind jedoch bemüht,
möglichst hochwertige Stämme
auf den Markt zu bringen, was sich dann auch in höheren
Preisen niederschlägt.
Um das Potenzial aber optimal zu nutzen, braucht es Nachhilfe.
„Wichtig ist
deshalb ein erfahrenes Forstmanagement, das den Wald von Beginn an
professionell hegt und pflegt“, erklärt Robert
Massing. „Ohne einen vernünftigen
Bewirtschaftungspartner, der auch den
Marktzugang gewährleistet, macht ein Waldinvestment keinen
Sinn.“ Die Aufgaben
erstrecken sich von der richtigen Aussaat und Düngung
über ständige Pflege und
Unterholzbeseitigung bis zur passenden Durchforstung sowie der
Risikovorsorge
gegen Naturkatastrophen wie Wind, Wasser, Feuer oder
Schädlinge.
Ebenso wichtig ist die Diversifizierung des Waldportfolios,
insbesondere im
Hinblick auf verschiedene Altersklassen der Bäume. Dabei
sollten Anleger sich
nicht von dem aus Deutschland bekannten langsamen Baumwachstum und den
eher
mageren Waldrenditen beeinflussen lassen. Denn das Holz wächst
in den von den
Fonds bevorzugten Gebieten der USA oder Mittelamerikas klimabedingt
deutlich
schneller und profitabler als hierzulande.
Allerdings dürfen sie sich umgekehrt auch nicht von hohen
Vergangenheitsrenditen blenden lassen. Die Holzmärkte sind
reifer geworden und
Schnäppchen damit unwahrscheinlicher. Langfristig stabile und
gute Erträge
sollten aber allemal drin sein. Zumal weitere Ertragsquellen wie
beispielsweise
ein lukrativer CO2-Emissionsrechte-Handel möglich sind.
Im Überblick – Auf Wald
setzen
Stabiler Sachwert. Grund und Boden haben physische Substanz, sind knapp
bemessen und nicht vermehrbar. Die Baumbestände haben zudem
einen eigenen Wert.
Nachwachsender Rohstoff. Als biologische Rendite kommt Jahr
für Jahr Mengen-
und Qualitätswachstum der Stämme hinzu.
Große Nachfrage. Steigende Bevölkerungszahlen und
zunehmender Wohlstand lassen
den Holzbedarf wachsen. Zugleich geht das Angebot an
Forstflächen durch
Abholzung und Bebauung zurück.
Geringe Korrelation. Die Entwicklung der Waldpreise verläuft
weitgehend
unabhängig von anderen Anlageklassen. Wald wächst
immer, ist daher
grundsätzlich für jedes diversifizierte Depot
interessant.
Inflationsschutz. Die Steigerungsrate der Holzpreise lag in der Regel
weit über
den Inflationswerten. Sie können zwar mal
zurückgehen, aber nicht ganz
verfallen.
Gute Ertragschancen. Durch intensive Forstwirtschaft lässt
sich die natürliche
Rendite nochmals deutlich steigern. Außerdem sind
Zusatzverdienste etwa durch
CO2-Zertifikate-Handel drin.
Vielseitig verwendbar. Holz eignet sich in jeder Wachstumsphase zur
Weiterverarbeitung.
mittelamerika edelhölzer
aufforsten
Ein lukratives Marktsegment, erwirtschaften doch Edelhölzer
mit einem Anteil
von nur drei Prozent des globalen Holzaufkommens immerhin 15 Prozent
des
Gesamtumsatzes. Gründe dafür sind die steigende
Nachfrage dank wachsenden
Wohlstands.
95 Prozent der Edelhölzer stammen dabei aus schrumpfenden
Naturwäldern. Aber
lediglich ein Viertel des Flächenschwunds wird durch neue
Aufforstungen
kompensiert. „Das Holz wird auch knapper, weil das wilde
Abholzen durch Verbote
oder schlicht durch den unerlaubten Einschlag selbst weniger
wird“, sagt Leo
Pröstler. Das lässt die Preise für den
nachhaltigen Waldbau weiter anziehen.
Umweltschonende Plantagenbewirtschaftung genießt daher einen
hohen Stellenwert.
Unter den Edelhölzern gilt Teak als Premium-Rohstoff. Denn es
ist durch seinen
natürlichen Ölgehalt wasserabstoßend,
witterungsbeständig und feuerfest. Zudem
ist es resistent gegen Ungeziefer, Schädlinge und Pilze. Die
hohe Dichte und
Festigkeit des Holzes machen Teak sehr begehrt. Es wächst nur
in einem relativ
schmalen Tropengürtel um den Äquator, gedeiht sehr
schnell und hat bereits nach
knapp 15 Jahren eine hervorragende Qualität erreicht.
Hamburger Abendblatt vom 29.03.2008.
Holz bringt Kohle
Die Nachfrage nach Holz und Papier ist deutlich gestiegen. Neben
Öl und
Erdgas ist Holz der wichtigste Rohstoff weltweit. Sein Vorteil: Er
wächst nach.
von Stefan Preissler
Nach Öl und Gold rückt ein
weiterer Rohstoff in das Visier der
Anleger: Holz. Neben Öl und Erdgas liefern Bäume den
wichtigsten
Rohstoff der Erde - und sie wachsen nach. Der weltweite Holzverbrauch
hat sich seit 1960 verdreifacht, und ein Ende dieser Entwicklung ist
nicht in Sicht. Das hohe Wirtschaftswachstum in asiatischen und
osteuropäischen Ländern sorgt für hohe
Nachfrage. Der erhöhte
Lebensstandard dort steigert die Nachfrage nach Holz und Papier zudem.
Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten
Nationen
schätzt, dass allein der Holzbedarf Chinas bis zum Jahr 2050
um mehr
als 50 Prozent steigen wird. Gleichzeitig wird der Rohstoff
für die
Infrastruktur, den Wohnungs- und Brückenbau benötigt.
Kamin- und
Pelletheizungen benötigen Holz. "Die Preise für den
Rohstoff Holz
stehen vor einer nachhaltigen Aufwärtsbewegung",
prognostiziert ein
Report des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts. Wer Holz nutzt,
bekam die Preissteigerungen schon in den vergangenen Jahren auch bei
uns zu spüren. Der Holzpreis-Index des Verbandes deutscher
Forstleute
ist seit 2005 um 80 Prozent gestiegen. Schon in der Vergangenheit hat
sich Holz als gutes Investment erwiesen. Der US-Waldbesitzerindex
NCREIF Timberland Property brachte in den vergangenen 20 Jahren eine
durchschnittliche Rendite von 15 Prozent und schnitt damit besser als
Aktien oder Anleihen ab.
Ein solcher Trend ruft auch die
Entwickler von Zertifikaten auf den Plan. Man beteiligt sich an einem
Korb von Aktien, die im Holzmarkt aktiv sind. Das Auf und Ab der
Börse
muss deshalb kalkuliert werden, obwohl die Anlage Holz gerade einen
anderen Vorteil bietet. Denn der Wert der Wälder entwickelt
sich
losgelöst von der Börse. Die Experten nennen das
negative Korrelation.
Direkte Waldinvestments können so Stabilität in das
Depot bringen.
Dagegen weisen wegen der Börsenturbulenzen viele
Holzzertifikate auf
Sicht von einem Jahr Verluste von 20 bis 30 Prozent aus. Die
Ratingagentur Scope Analysis hat die Holzzertifikate genauer
beobachtet. Als aussichtsreich in Bezug auf Produktstruktur, Kosten,
Dividenden und Handelsqualität wurden das Global Forest and
Timber
Zertifikat der DWS (ISIN: DE000DWS0H49), das Timber Index Zertifikat
der Societe General (DE000SG0TBX1) und das Zertifikat von Goldman Sachs
(DE000GS0TWA5) auf den S&P Global Timber & Forestry
Index
eingestuft. Vor allem das DWS-Zertifikat überzeugte die
Experten von
Scope wegen der Zusammensetzung. Es sind nur Firmen enthalten, die
einen Börsenwert von mehr als 100 Millionen Dollar haben und
eine gute
Handelbarkeit aufweisen. ABN Amro bietet ein Direktinvestment in den
Rohstoff Holz über ein Zertifikat an (DE000AA0M624). Doch da
es sich
nur auf Bauholz bezieht, bietet es für den Anleger keine
Diversifikation.
Eine Alternative zu den Schwankungen der
Märkte
ist der direkte Waldbesitz. ... Daneben kann man sich
direkt an Unternehmen beteiligen, die Wälder besitzen und
bewirtschaften. ...
Focus Money vom 10.03.2008.
Holz-Investments - Wachstum fürs
Depot
Wald
bringt Stabilität ins Wertpapierportfolio – in Form
von Aktien,
Zertifikaten und geschlossenen Fonds. Lohnende Produkte für
Anleger.
Von FOCUS-Money-Redakteur Christian
Bieker
Die
Nachfrage steigt, und damit die Preise. Die Stiftungsfonds der
Universitäten Yale und Harvard tun es seit über 20
Jahren.
Adelsfamilien und Großgrundbesitzer sowieso. Seit Kurzem
entdecken auch
Privatanleger eine neue Investitionsklasse: den Wald. Bäume
sind neben
Öl und Gas der wichtigste Rohstoff der Erde. Holz ist
Brennstoff und
Basisprodukt für Möbel und Papier. Die Nachfrage nach
Nutz- und
Edelhölzern steigt mit der Weltbevölkerung. 1,3 Kilo
Holzprodukte
verbraucht ein Mensch im Schnitt pro Tag. Bis 2030 werden rund zwei
Milliarden Menschen mehr auf der Erde leben als heute.
Der
Rohstoffhunger von Schwellenländern wie China und Indien
erhöht den
Bedarf zusätzlich. Die Ernährungs- und
Landwirtschaftsorganisation der
Vereinten Nationen FAO schätzt, dass allein der Holzbedarf
Chinas bis
zum Jahr 2050 um mehr als 50 Prozent steigen wird.
Die globale
Nachfrage nach Rundholz, also nicht verarbeiteten Stämmen,
verdoppelt
sich bis 2030 auf rund 800 Millionen Kubikmeter, erwartet das
Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI).
„Die Preise für den
Rohstoff Holz stehen vor einer nachhaltigen
Aufwärtsbewegung“,
prognostiziert der HWWI-Report „Klimawandel –
Strategie 2030“. Anzeige
Die Nachfrage nach Holz steigt stetig.
Einen
Vorgeschmack erhielten im vergangenen Jahr Hausbesitzer, die ihre
Heizungen für viel Geld auf Pelletöfen
umgerüstet hatten. Die Preise
für die gepressten Späne kletterten im Winter 2007
auf das Rekordhoch
von 260 Euro pro Tonne – das Heizen mit den Holzchips war
plötzlich
genauso teuer wie das mit Öl. Seither fielen die Pelletpreise
aber
wieder um ein Drittel.
NTV-Online vom 16.04.2007.
Von Markus
Jakubowski, Derivate-Spezialist von der Société
Générale
Die
positive Preisentwicklung der vergangenen Jahrzehnte spricht
für
sich ein Investment in Holz
ermöglicht eine stabile und kontinuierliche Wertsteigerung.
Galt eine solche
Kapitalanlage vor
wenigen Jahren noch als Geheimtipp, entdecken nun immer mehr Anleger
ihr großes
Potenzial.
Allein in den USA waren am Ende des vergangenen Jahres etwa 18
Milliarden
US-Dollar in Holz
angelegt. Damit stieg das dort in diesen Rohstoff investierte Kapital
von Ende
2003 bis Ende 2006
um etwa 30 Prozent.
Der entscheidende Grund für den Anstieg der Holzpreise ist die
starke
Nachfrage. Vor allem durch
das hohe Wirtschaftswachstum der asiatischen und
osteuropäischen Länder und dem
damit
verbundenen Anstieg des Lebensstandards ist ein erhöhter
Bedarf an Holz
vorhanden. Dabei
werden neben Bauholz vor allem Holzprodukte wie Möbel, Papier
oder Zellulose
benötigt. Auch die
Erfindung der Holzpellets hat zu diesem Boom beigetragen. Holzpellets
werden
aus Sägemehl und
Holzspänen gepresst und lassen sich so komfortabel verbrennen
wie Öl oder Gas.
Aufgrund der
Umweltfreundlichkeit erfreut sich diese Heizmethode zunehmender
Beliebtheit.
Holz als Energielieferant. Darüber hinaus teilt Holz das
gleiche Schicksal wie
die anderen regenerativen Energieträger.
Aufgrund der Endlichkeit fossiler Brennstoffe und der
unkontrollierbaren
Risiken der Atomkraft wird
die Nachfrage nach Alternativen in den kommenden Jahren weiter
zunehmen.
Gegenüber Wind und
Sonnenenergie verfügt Holz durch seine Lagerfähigkeit
über einen wichtigen
Vorteil. Da bei der
Holzverbrennung nur soviel Kohlendioxid (CO2) an die Luft abgegeben
wird, wie
zuvor von den
Pflanzen aufgenommen wurde, gilt diese Form der Energieerzeugung als
besonders
umweltfreundlich. Und nicht zuletzt überzeugt Holz durch eine
weitere
Eigenschaft: Die Renditen
eines Holzinvestments weisen nur eine geringe Korrelation zu der
Wertentwicklung an den Aktienund
Rentenmärkten auf und es bietet sich damit auch als
Depotbeimischung an.
Das Open End Index-Zertifikat auf den TIMBEX
In Zusammenarbeit mit dem Indexanbieter Dow Jones Indexes hat die
Société
Générale den World
Timber Total Return Index (TIMBEX) aufgelegt, der die fünfzehn
weltweit größten
Unternehmen
enthält, die im Bereich der Holzwirtschaft tätig sind.
Mit einem Open End Index-Zertifikat (WKN: SG0TBX) auf diesen Index
haben
Anleger die
Möglichkeit, gleichzeitig in diese Unternehmen zu investieren
und so von den
Wachstumschancen
der Holzwirtschaftsbranche zu profitieren.
|
 |
 |
Ökowald
Unser
spezielles Ökowald Modell ist
Ihr Beitrag zum Tropenwaldschutz. Tragen Sie dazu bei, dass der
Tropenwald erhalten bleibt. Lesen Sie hier
mehr.
Newsletter
Bleiben
Sie auf dem Laufenden:
Anmelden
Unsere Partner
|
 |